Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb »Eggenfeldener Straße«

Donnerstag, 18. Januar 2017, 18.30 Uhr, Nazarethkirche

Der Siegerentwurf steht fest. Die Präsentation der Ergebnisse des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs »Eggenfeldener Straße« wird mit einer Vernissage eröffnet. Die Entwürfe sind täglich bis zum 28. Januar 2018 ausgestellt. Die Kirche ist montags bis samstags von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Sonntags können die Arbeiten eine Stunde vor und nach den Gottesdiensten besichtigt werden.

Die DIBAG Industriebau AG hat in Abstimmung mit der Landeshauptstadt München für den Bereich Eggenfeldener Straße südlich und Hultschiner Straße östlich, der unmittelbar an die Töginger Straße angrenzt einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb in Form eines nicht offenen Planungswettbewerbs ausgelobt. Insgesamt nahmen 12 Architektur- und Planungsbüros teil.

Von den eingeladenen Planungsgemeinschaften waren Lösungen zu entwickeln, die das neue Quartier als Wohn- und Kerngebietsstandort mit hoher städtebaulicher und ökologischer Qualität sowie vielfältig nutzbaren öffentlichen und privaten Grün- und Freiflächen prägen soll. Den westlichen Bereich an der Hultschiner Straße soll ein stadträumliches Gebäudeensemble, ggf. mit einem Hochpunkt und einer Kerngebiets typischen Nutzung bilden.

Daran angrenzend soll sich ein Wohngebiet entwickeln, das von unterschiedlichen Wohnformen und Wohntypologien geprägt sein soll.

Die Jurysitzung unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Dr. Pesch fand am 1.12.2017 statt. Der erste Preis ging an das Architekturbüro Florian Krieger Architektur und Städtebau aus Darmstadt mit Faktorgrün Landschaftsarchitekten aus Freiburg.

»Wir sind sehr froh, dass eine städtebaulich interessante Arbeit prämiert wurde, bei der auch die Belange der unmittelbaren Anwohnerschaft in besonderer Weise Berücksichtigung gefunden haben. Das Hochhaus ist in einer guten Entfernung zu der angrenzenden Bebauung positioniert und wurde in der Gebäudeansicht von Norden auch schlank gestaltet. Die Ausbildung eines Platzes am Kreu- zungsbereich ermöglicht den Erhalt der vorhandenen Bäume und sichert eine Öffnung des Stadtrau- mes gegenüber der benachbarten Gebäude. Der positiven Bewertung des Preisgerichts schließen wir uns an und freuen uns nun auf ein kooperatives Bebauungsplanverfahren mit der Landeshauptstadt München« erklärt Sebastian Kuhlen, Leiter der Standort- und Projektentwicklung der DIBAG Indus- triebau AG.   Der Auslober und die Landeshauptstadt München beabsichtigen den städtebaulichen Entwurf des ersten Preises als Grundlage für den Bebauungsplan mit Grünordnung für das Gebiet zu verwenden. Der Auslober wird den Preisträger des ersten Preises mit den Planungsleistungen zum städtebaulichen und landschaftsplanerischen Entwurf beauftragen.