Kirchenbau

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Altar, Taufstein und Kanzel sind aus Kostengründen nicht in Naturstein, sondern aus fein gegliederten Sichtbetonteilen gefertigt worden. Sie stehen dreiseitig vom Holzgestühl umfasst, im Winkel einer der drei hohen weißen Giebelwände. Die Altarwand wird hervorgehoben durch die maßstäblich ungemein sicher eingefügte, sehr eingenständige Frescosecco-Malerei mit Golgathaszenen des Künstlers Hubert Distler, der auch die Glasfenster des Raumes entworfen hat. Zwei farbverglaste Fenster in der Giebelspitze, sowei das erdgeschossige Band von 12 weiteren Farbfenstern erfüllen den Kirchenraum mit einem sehr spezifischen Licht.

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Die Evang.-Luth. Immanuelkirche in München-Denning (Architekten Franz Lichtblau und Ludwig J.N. Bauer) wurde 1966 eingeweiht. Baupfarrer waren Theodor Heckel, Georg Lanzenstiel, Erwin Winkler. Künstlerische Ausgestaltung: Hubert Distler (Altarwandfresko, Farbglasfenster und Paramente nach einem Wettbewerb) und Karlheinz Hoffmann (Altar, Taufstein und Kanzel)